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- Veröffentlicht am Montag, 11. Juli 2011 09:50

Fragen zur Kommunalwahl 2011 –
Wahlprüfsteine Jugendhilfe
Familien- und Jugendhilfepolitik hat in den letzten Jahren in allen Parteien an Bedeutung zugenommen. Der Geburtenrückgang, die offenkundigen Mängel im Bildungssystem (PISA) sowie der sich abzeichnende Mangel an Fachkräften machen deutlich, dass vor allem in zwei Bereichen Verbesserungen dringend notwendig sind. Zum einen muss es Eltern leichter gemacht werden, Beruf und Familie zu vereinbaren, Familien brauchen Entlastung und Unterstützung in ihrer Erziehungsaufgabe. Zum anderen muss sichergestellt werden, dass Kinder und Jugendliche in Kitas, Schulen und in ihrem Lebensumfeld Bedingungen vorfinden, in denen sie gestärkt werden, gleichberechtigte und gute Bildungschancen erhalten und in denen sie sich einbringen und mitgestalten können. Die Zukunftsperspektiven der Kinder dürfen nicht in dem Maße wie bisher von den sozialen Bedingungen ihrer Herkunftsfamilie abhängen. Im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft sind Kinder, Familien und Kommunen auf qualifizierte Bildungs- und Teilhabechancen angewiesen. Dazu leistet die Jugendhilfe durch Krippen, Kindergärten, Horte, kooperative Ganztagsbildung in Grundschulen, Gemeinwesenarbeit, Freizeitstätten und Beteiligungsstrukturen einen wichtigen Beitrag.
Jugendhilfe und Bildung sind zu einem großen Teil Angelegenheit der Kommunen.
Daher haben die o.a. Vereine und Verbände (alles Träger von Oldenburger Kindertagesstätten) anlässlich der Kommunalwahl am 11.09.2011 vier Fragen erarbeitet zu Themen, die in den nächsten Jahren von der Politik in Oldenburg zu entscheiden sein werden.
Diese Fragen wurden am 08.08.2011 an folgende Parteien verschickt: SPD, CDU, Bündnis 90/ Die Grünen, FDP, Die Linken, FW-BFO, WFO, Piratenpartei.
Die Antworten werden nach Eingang direkt hier veröffentlicht. (Menüpunkt Frage 1, 2, 3 und 4)